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Klima

  


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Klima
Die Grundfaktoren für das Klima in Aserbaidschan sind der Breitengrad und die Zirkulation in der Atmosphäre. Ins Land dringen unterschiedliche Luftströmungen ein. Dabei hat das Relief eine besondere Wirkung. Jedoch verzeichnet sich das eigentliche Klima in Aserbaidschan dadurch aus, dass dieses Land sich dort befindet, wo zarte und subtropische Zonen zueinander finden (zart 33 Prozent, subtropisch 65 Prozent) Die Übergänge zwischen den Jahreszeiten können leicht gespürt werden. Das Kaspische Meer trägt zum milden Klima erheblich bei. 
Die Wissenschaftler Aserbaidschans haben bewiesen, dass dem Land die Redewendung “sonniges Aserbaidschan” nicht umsonst nachgesagt wurde. Die sonnigen Stunden können in Aserbaidschan auf das Jahr hochgerechnet zwischen 1800 und 2900 Stunden beziffert werden. Diese Stunden variieren in Aran, Abscheron und Ceyranwüsten zwischen 2200-2400 Std./Jahr. In viel bewölkten Gebieten gibt es wenige sonnige Tage. In den Ebenen Lenkeran und Schollar beispielsweise 1800-2000 h/Jahr.  Auf den Bergen von Nachitschevan hingegen 2500 h/Jahr. Da Aserbaidschan im Grunde in einer bergigen Geographie liegt, ändert sich die Temperatur vertikal. Es ist wahrscheinlich, dass in Aran hohe Temperaturen erlebt, jedoch auf dem Berggipfel Schnee gibt. Wenn auch im Talgebiet von Kura-Aras die jährliche Durchschnittstemperatur bei + 14,5 C liegt, ist es auf dem Berggipfel unter dem Gefrierpunkt. Diese wird als absolut niedrigste Lufttemperatur angenommen. Im Aras-Flussbett wurde -32 Gad registriert. Die asbolut hohe Lufttemperatur wurde in der Provinz Culfa mit + 44 Grad gemessen; in Kürdemir + 43 Grad, am Bergfusse 37-40 Grad, in Lenkeran +35-38 Grad. Die jährliche Wärmeamplitüde ist über 50-60°, Die tägliche Amplitüde ist entlang der Aras-Ebene und in Aranda 11° - 13°C, in Gence-Gazak 7-8°C. 
In Aserbaidschan gibt es 8 verschiedene Luftströmungen. Davon sind 4 Hauptluftströmungen. 
1) Kontinental arktische Luftströmung bildete sich über Schwarz- und Barensmeer. Insbesondere vom Arktischen Ozean strömende Luftmassen sorgen im Winter für Schnee. Nachdem Erreichen des Grosskauskaus beeinflusst es Aserbaidschan aus dem Osten und Westen. 
2) Arktische Meeres Luftströmungen bilden sich auf Spitzbergen und Grönland und mischen sich das Jahr hindurch aus zwei Fronten in das Land ein. Sie sorgen für zum Winterende für milde und am Frühlingsanfang für Neuschnee. Das Wetter bewölkt sich, die Temperaturen sinken und es regnet. 
3) Atlanische oder milde Meerestemperatur. Beginnend von den Azoren, entlang ducrh ganz Europa, mischt sich nach Nordkaukasus und Schwarzmeer ins Land ein. Die Temperaturen sinken, starke Regenfälle kommen zustande. Diese Wetterfront kommt in das Land zu Frühlingsende und Sommeranfang. 
4) Die milde kontinentale Luftmasse bildet sich im Südosten der Ebenen von Russland, im Westen von Kasachstan und im Südwesten von Westsibirien und dringt nach Aserbaidschan aus West und Ost ein. Sorgt im Winter für Kälte, im Sommer wird es nicht gespürt. 
5) Tropische Luftsrömung. Beginnend in Nordafrika und der arabischen Halbinsel, dringt es über Iran in das Land ein. Wenn auch in den Tälern von Kura-Aras spürbar, sorgt es im Winter für Temperaturanstiege. Im Sommer hingegen beschert diese Lufströmung Trockenperiode und sorgt für Wärme. 
6) Dringt von Südzyklonen-Mittelmeer, Nordwesten von Iran und über Kleinasien. Sorgt im Sommer reichlich für Regen. 
7) Die zentralasiatische Luftmasse strömt über Kaspischem Meer. In wärmeren Perioden wird für Temperaturanstiege gesorgt, im Winter hingegen wird die Temperatur gesenkt. Die vom Südosten weehenden Winde strömen über Hazar kollidieren mit Talis Bergen und bilden dadurch orographische Regen. 
8) Die einheimische Luftzirkulation ensteht durch Druckunterschiede zwischen dem Kaspischen Mere und Land. 

In Asarbaidschan können die Winde hinsichtlich ihrer Quellen in zwei Teile gegliedert werden. 
1) Aus den Küsten 
• Hezri – ist ein Nordwind und erreicht ein Geschwindigkeit von 35-40 m/sek. In den heissen Sommermonaten sorgen sie für Kühlung und wehen aus Nord-Ost und Nordwest. 
• Gilavar – Südwind. Im Grunde wehen sie aus Südost und Südwest. Es ist ein warmer Wind. Im Winter sorgt der Wind für angenehme Klima. 
2)Aus ländlichen Gegebenheiten entstehende Winde. An der Küste vom Kaspischem Meer entstehende Brise, in den bergigen Gebieten hingegen wehen Berg-Bach-Winde. Die Fyon-Winde kommen im Winter zwischen Bergen und Tiefland. In Aran wehen an warnen Tagen “Nordwest”, “Aras silyan”, “boğanak;”, “afat” und “rahmani” Winde. 
Von der Windaufnahme her belegen den I. Platz Abscheron, II.Platz Gazak-Gence, III.Platz Gruba-Gusar. Am meisten regnet es im Südosten von Talis Bergen. Auf dem Gross- und Kleinkauskasus regnet es immer mehr wenn man weiter nach oben geht. Hinsichtlich des jährlichen Regens kommt Grosskauskasus nach der Provinz Lenkeran auf den zweiten Platz. Klein-Kaukasus belegt bezüglich des jährlichen Regens den dritten Platz. Neun von 11 Klimazonen gibt es in Aserbaidschan. Diese Klimaarten können in vier Gruppen zusammengeführt werden. 
a)Halb-Sahara und trockene Wüstenklima herrscht fast in der Hälfte Aserbaidschans. Dazu gehören Aran, Samur-Deveçi, Aras. 
1)Die im Winter für milde Luft und im Sommer für Hitze sorgende Halb-Sahara und trockene Wüstenklima beherrscht das Tal zwischen Kura-Aras. Diese können auch als trockene Subtropik bezeichnet werden. 
2)Im Winter kalte und im Sommer heisse Tage bescherende Halb-Sahara und trockene Wüstenklima herrscht in den Ebenen von Nachitschevan und Aras und zum Teil auf den flacheren Bergen. 
b) Das milde und heisse Klima herrscht auf einem 30 prozentigem Teil von Aserbaidschan. Ist meistens auf dem Gross- und Kleinkaukasus, Talis und Nachitschevan sowie in niedrigeren und mittleren Bergen zu beobachten. 
3) Im Winter für trockene und milde bis warme Luft sorgende Klima weht ab Fusse des Kleinkaukasus-Berges, Kanik Egricay und im Südosten von Grosskaukasus. Zu Mitte des Monat Juni erreichen die Temperaturen  +22°C, es regnet im Herbst und gegen Frühlingsende.
4) Das im Sommer für Dürre sorgende milde-warme Klima dominiert das Lenkeran Tal, Südosten von Kleinkaukasus und Südosten von Grosskaukasus. Es regnet im Herbst noch mehr.  
5) Die Regen sind das Jahr hindurch aufgrund des gleichermassen geteilten mild-warmen Klimas in Tiefgebieten von Talis Bergen sowie im Nordosten des Grosskauskasus dominant. Das Jahr hindurch regnet es.
c) Kaltes Klima beherrscht 20 Prozent von Aserbaidschan. Es dominiert im Gross- und Kleinkaukasus sowie in den  mittleren und bergigen Gebieten von Nachitschevan.
6) Das im Sommer trocken verlaufende kalte Klima beginnt in tiefen bergigen Gebieten Nachitschevan und geht bis hinauf auf die Berge hoch.
7) Das im Winter trocken verlaufende kalte Klima ist an den nordöstlichen Abhängen vom Grosskaukasus (Neben-Bergreihe) sowie für hohe Berge von Kleinkaukasus charakteristisch. Im Juni liegen im mittleren bergigen Gebieten die Temperaturen bei  +15°C, +20°C und auf hohen Bergen bei +10°C, +15°C
8) Nur im Süden von Grosskaukasus gibt es in allen Jahreszeiten viel Regen und Schnee. Es regnet insbesondere im Frühing und Herbst. 
9) Das Gebirgs-Tundra Klima herrscht nur im Gross und Kleinkaukasus und teilweise Zengezur Gebirgszüge.



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